JAY-K.- Oldies, Rock & Pop!!!"



Konzert: Nur wenige Gäste

Jay-K spielen mit viel Herzblut


Jay-K hätten bei ihrem Auftritt mehr Zuschauer verdient gehabt.

©  Fell

Bürstadt. Vielleicht hätten bei entsprechenden Hinweisen und einer besseren Beleuchtung am Freitagabend mehr Menschen den Weg in die Kulturscheune des Ratskellers gefunden. Doch am Eröffnungsabend des Bürstädter Adventszaubers, der direkt hinter dem Ratskeller in der Rathausstraße seine weihnachtlich dekorierten Buden aufgestellt hatte, fanden sich nur wenige Besucher zum Christmas Rock mit Jay-K ein. Zu Konzertbeginn um 21 Uhr herrschte gähnende Leere. Dabei ist die Band Jay-K gut bekannt in Bürstadt. Nicht nur weil es Drummer Wolfgang Marek der Liebe wegen oft in die Sonnenstadt zieht, auch Frontmann Maggy Marquart liebt es, hier aufzutreten.

Als Sänger und Gitarrist hat er die rauchige Stimme und das nötige Temperament, um alten Rocksongs das nötige Timbre zu verleihen. Seit drei Jahren ist er immer wieder zu Gast im Ratskeller von Carsten Block. Dieser hatte in diesem Jahr die Bühne in den Mittelpunkt der Kulturscheune gestellt. Um der Kälte entgegenzuwirken, verströmten einige Heizpilze Wärme und Gemütlichkeit. Auch ein Getränkestand war vorhanden.

Die Band Jay-K, die gerne mit Coverversionen der englischen Rocklegende T. Rex beim Publikum punktet, ließ sich vom mageren Besuch nicht aufhalten. Im Zusammenspiel von E-Gitarre (Maggy Marquart), Bass (Martin Keller) und Drums (Wolfgang Marek) ließen sie "Is It Love" hoch leben. Mitreißend, fetzig und voller musikalischem Herzblut gehörten aber auch bekannte Songs der Rolling Stones, von Deep Purple und ZZ-Top zu ihrem Repertoire. Die goldenen Zeiten des Rock'n'Roll lebten auf bei "Smoke On The Water". Fell

© Südhessen Morgen, Montag, 07.12.2015







Den richtigen Song für jede Gelegenheit


Jay-K aus Obertshausen spielte am Freitagabend in der Kulturscheune des „Ratskellers“.
Foto: AfP Asel

ADVENTSKALENDER Jay-K begeistert das Bürstädter Publikum beim Christmas-Rock

BÜRSTADT - (orp). Stones, Deep Purple und T-Rex sind die Ingredienzien einer gelungenen Party. Dazu noch ein Getränkestand mitten in der Bürstädter Kulturscheune, die Christmas-Rock-Show steht. Die Band, die aus Obertshausen angereist war, ist in der Region nicht unbekannt, denn sie war bereits mehrfach in Bürstadt zu Gast: Jay-K Frontmann Maggy brachte es auf den Punkt: „Wir covern alles, was uns gefällt und spielen das, was wir lieben. Und das ist eben traditionelle, gute Rock-Musik.“

Die Liste der Songs, die zum Repertoire der Band gehören und die auf der Homepage maggy-music nachgelesen werden kann, ist ellenlang und die Auswahl nuancenreich. Ob „Susie Q“ von den Stones, „Bad Moon Rising“ von CCR, Lenny Kravitz, „Are you lonesome to night“ von Elvis – vor allem sehr bekannte Ohrwürmer aus den letzten 50 Jahren Musikgeschichte sind dabei, eben die Musik, die auch die drei Musiker ihr Leben lang begleitet hat. So kommt ein Repertoire zusammen, von dem immer etwas passt. Selbst Udo Jürgens ist mit dabei. Seit acht Jahren touren die drei Jungs: Maggy, der Bandleader mit der E-Gitarre und der einfühlsamen Gesangsstimme, Wolfgang Marek (Drums) und Martin Keller am Bass quer durch die Republik und spielen zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten, Festen, Partys, Jubiläen immer die passenden Songs.

Auch in der Kulturscheune des „Ratskellers“ treffen sie wieder mal den richtigen Ton. Und das eben auch unter erschwerten Bedingungen, denn anfangs, so scheint es, werden ihre Darbietungen vom Publikum als eine Art Hintergrundmusik wahrgenommen. Aber dann dringen doch rasch die fetzigen Rhythmen durch. Spätestens ab der Steve-Miller-Band wird auch mitgetanzt. Der Song heißt „The Joker“ und Maggy steuert hier ein phantastisches E-Gitarrensolo bei. Um diese Zeit füllt sich auch die Scheune und um den Getränkestand wird es eng. Sehr melodiös wird es dann bei einem Lied von Reo Speedwagon und bei „Another Brick in the Wall“ von Pink Floyd.

Wie erwähnt: Bei der Lautstärke in der Scheune ist das Spielen für die Band nicht gerade leicht. Aber eine Qualität von Jay-K scheint gerade darin zu bestehen, mit solchen akustisch schwierigen Situationen fertig zu werden und cool zu reagieren, wenn es am Anfang mal nicht so ideal läuft. So etwas bringt Maggy und seine beiden Kollegen nicht aus dem Takt.

Eine weitere Qualität liegt auch in der Originalität, denn Jay-K covert nicht einfach, sondern interpretiert die Musik sehr individuell, wobei sehr viele eigene Akzente einfließen. Man merkt, dass es den Jungs Spaß macht. Nach der Pause geht es dann mit „She‘s my Woman in Gold“ von T.Rex weiter. Disko-Fox auf enger Tanzfläche, und danach kommen dann noch fetzige Songs von Deep Purple und Sweet.